Liturgie

Neues Kerbwerkzeug                                                                                                                              zum Backen unserer Brotfladen für die Eucharistiefeier.                                                      Es wird aus Edelstahl gefertigt in 30 cm x o,5 cm. Die ersten interessierten Pfarreien                   und Klostergemeinschaften haben sich schon gemeldet.

Die Zeitschrift Gottesdienst wird dieses Werkzeug mit Brot in BIld und Text                                     ihren Lesern vorstellen.

Liturgiekreis reflektiert bipolare Stuhlstellung von Erntedank bis zum 4. Advent 

Diese erstmalige Stuhlstellung mit den beiden Polen Lesepult und Altartisch hat wieder einmal für Leben und Diskussionsstoff in unserer Gemeinde gesorgt. Die Reaktionen reichten von hell auf begeistert bis zu bitter enttäuscht. Vor allen Dingen wurde kritisiert, dass Einzelne sich in dieser Ordnung ausgeschlossen fühlen.

Mit zeitlichem Abstand kann man die Erfahrungen neu betrachten. Der Liturgiekreis sieht folgende Vorteile:

→ in zwei Geschehensräumen ist optimale Nähe zum Ort des liturgischen Handelns möglich: dem Lesepult und dem Altartisch. Die Nähe untereinander ermöglicht sogar ein  Sprechen ohne Mikrophon, was der Körperlichkeit natürlichen Sprechens und Hörens sehr entgegen kommt.

→ Der Gong markierte akustisch die sehr unterschiedlichen Kommunikationsformen von Verkündigung und Mahl

→ Durch das gemeinsame, informelle Vorgehen zum Altar entsteht mehr Kontakt-möglichkeiten untereinander als sonst.

→ Der Friedensgruß kann sich durch den Freiraum mehr entfalten.

→ Das Hochgebet und Kommunion um den Tisch gehören inhaltlich zusammen und finden so an einem gemeinsamen Ort statt.

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Nachteile:

→ Es ist kein Festhalten am Vorderstuhl möglich.

→ Wohin mit dem Gotteslob, wenn man an der Altarstufe steht.

→ Wer auch durch Unterstützung eines anderen nicht nach vorne gehen kann, ist weniger in das Geschehen eingebunden.

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